Gehwegparker

Beiträge aus der Herzstraße

Oft erreichen uns Meldungen über Gehwege, die durch parkende Autos zu Engstellen werden. An engen Straßen bleibt keine andere Möglichkeit, um Rettungsfahrzeugen ausreichend Platz auf der Straße zu lassen, dort wäre eine geeignete Lösung das einseitiges Parkverbot. Anders in der Herzstraße. Die Herzstraße ist breit und auf beiden Straßenspuren ist genug Raum zum Parken vorhanden, dennoch wird der Gehweg zugeparkt.

“Ziemlich eng kann es für Fußgänger werden, die von der S-Bahn-Haltestelle​ Hertzstraße entlang der Hertzstraße Richtung Mühlburg gehen […] Manche Pkw (auch Lkw) parken den nicht sehr großzügigen Bürgersteig zu einem Drittel, manche zur Hälfte und manche fast vollständig zu […]”

“[…] Durch auf dem Gehweg parkende Autos ist manchmal kein Platz, um als eine Person auf dem Gehweg in normaler Körperhaltung zu laufen […] Personen können nur nacheinander passieren und müssen warten, bis die Engstellen frei sind…”

Leider parken nur wenige Autofahrer ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß auf der Straße und lassen den Gehweg für Fußgänger frei.

“[…] Einige Autos trauen sich jedoch neben dem Bürgersteig auf der Fahrbahn zu parken, was für Fußgänger sehr angenehm ist.”

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Das Reallabor geht in die nächste Runde

Vielen Dank an alle Mitforscher für die eingegangenen Beiträge zum Fußverkehr in Karlsruhe! Wir haben über die App und die WebApp insgesamt weit über 400 Beiträge erhalten, davon doppelt so viele negative wie positive. Diese helfen uns dabei den Fußverkehr in Karlsruhe besser zu verstehen, um ihn letztendlich zu verbessern.

Es geht nun fließend über in den nächsten Abschnitt des Reallabors. Die Beiträge werden analysiert und aufbereitet um häufig auftretende Probleme für zu Fuß gehende zu erkennen, Stellen für Realexperimente zu finden, und um die Beiträge weiterzuleiten. Zudem werden in den nächsten Monaten die Realexperimente entwickelt und vorbereitet. Durch die Experimente werden auf den Straßen und vor Ort die Situationen durch vorerst temporäre Eingriffe verändert und die Auswirkungen für Fußgänger untersucht.

Neue Beiträge können natürlich jederzeit weiter eingesendet werden und werden auch beim weiteren Vorgehen berücksichtigt.